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Wenn der Klinikalltag auf der neonatologischen Intensivstation zu Kunst wird - Hommage an das engagierte Team der pädiatrischen und neonatologischen Intensivstation am St. Marien Hospital

03.11.2025 #Neonatologie #St. Marien Hospital

Simon Surjasentana verbindet die Arbeit im Krankenhaus mit der Malerei: Dabei entstanden für die pädiatrische und neonatologische Intensivstation St. Nikolaus des St. Marien Hospitals Bonn zwei großformatige Ölgemälde, die das Miteinander von Pflege, Ärzteschaft und Familien würdigen.

Den Krankenpfleger und Maler Simon Surjasentana verbinden zwei Welten: seine Arbeit als Intensivpfleger in einem Weimarer Krankenhaus und sein kreatives Schaffen als Künstler für großformatige Ölgemälde. Sein Weg zur Kunst begann 2012 nach seiner Ausbildung zum Krankenpfleger. Schon damals fing er Alltagssituationen aus dem Klinikalltag zeichnerisch ein. In seinem Kunststudium 2016 vertiefte er dann seine Leidenschaft zum Malen.  
Sein Blick richtete sich immer stärker auf das Menschliche hinter dem medizinischen Routineband: die Stille auf Fluren, die konzentrierten Handgriffe der Pflegekräfte, die zarten Hoffnungen der Familien. Seine Ölgemälde verarbeiten Erlebtes so, dass der Betrachter Zeit zum Hinsehen bekommt. Die Bilder wirken ruhiger als Fotografien, laden dazu ein, innezuhalten und zu fühlen.

Anfang 2025 führte Surjasentanas Weg auf die pädiatrische und neonatologische Intensivstation St. Nikolaus des St. Marien Hospitals (GFO Kliniken Bonn). Die Station, unter Leitung von Chefärztin Priv.-Doz. Dr. med. Katja Schneider, kümmert sich um besonders kleine Frühgeborene, kranke Neugeborene und Kinder und Jugendliche die intensive medizinische Unterstützung benötigen. Dieser Bereich bot dem Künstler eine völlig neue Bildwelt. Die Stimmung auf den Fluren, dort, wo winzige Leben wachsen und gemeinsam von Ärztinnen, Pflegekräften und Familien begleitet werden, zog ihn in seinen Bann: „Der Kopf war voller Ideen für Motive, doch vor Ort musste ich diese komplett über Bord werfen und mich auf die Stimmung eingelassen. Ich merkte schnell, dass es hier um viel mehr geht als nur die medizinische Versorgung“, beschreibt Surjasentana. „Diese Station und das Team besticht durch ihre Wärme und die Art, wie sie mit den Neugeborenen umgeht. Genau diese Stimmung wollte ich in meinen Bildern einfangen.”
In den bisherigen Arbeiten des Künstlers standen häufig medizinische Eingriffe wie Intubationen oder Operationen im Fokus. Auf der Neonatologie ging es ihm jedoch darum, dass Miteinander, die Fürsorge und die Nähe sichtbar zu machen. Werte, die er als prägend empfand.

Ein zentrales Motiv in Surjasentanas Arbeiten ist die Teamarbeit auf der Station. Viele seiner Gemälde zeigen, wie Kolleginnen und Kollegen Hand in Hand arbeiten. Man sieht, wie Routine zu Sicherheit und Vertrauen wird, wie jeder Handgriff sitzt, wie die Würde der Patientinnen und Patienten gewahrt bleibt. Die Bilder sollen Ruhe vermitteln, nicht voyeuristisch wirken, sondern eine respektvolle Reflexion des Klinikalltags ermöglichen.

Die zwei Gemälde aus Bonn sind eine Hommage an das engagierte Team der pädiatrischen und neonatologischen Intensivstationam St. Marien Hospital, an die stille Kraft der Pflege und an die Zerbrechlichkeit des frühen menschlichen Lebens.

Die Werke wurden vergangene Woche feierlich an die Station im St. Marien Hospital übergeben.

 

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